#DMW Veranstaltungen

Wir wollen die Gesellschaft, in der wir leben, nachhaltig verändern. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen, uns und andere befähigen, dann kommen wir unserer #DMW Vision – die Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von Frauen zu fördern – einen großen Schritt näher. Dazu bieten wir inspirierenden Events – frei nach dem Motto „Machen statt schnacken!“

#DMW Veranstaltungen finden deutschlandweit statt – von Schleswig-Holstein über Hamburg, Berlin, Köln, Rhein-Main, Karlsruhe, Stuttgart bis München.
Unsere Veranstaltungsformate:

  • Meet-ups: regelmäßige Treffen in lockerer Runde zum gemeinsamen Kennenlernen, Netzwerken und Austauschen #Net.Work.Power
  • Themenabende: hier setzen wir uns intensiv mit verschiedenen Themen rund um Karriere, Social-Media- Marketing und digitale Strategien auseinander – inklusive Zeit zum Netzwerken
  • #DMW Round Table Talk: die exklusive Veranstaltungsreihe für #DMW Fördermitglieder mit Impulsvorträgen und gemeinsamen Diskussionsrunden
  • Academy: unser Weiterbildungsangebot mit Workshops und Seminaren aus verschiedenen digitalen Bereichen sowie Speakerinnen-Trainings, die dich fit für jeden Auftritt machen

Alle Veranstaltungen werden von den jeweiligen Quartieren organisiert und umgesetzt. Als Fördermitglied kannst Du unsere Arbeit unterstützen, an exklusiven Terminen teilnehmen und Rabatt für Workshops der Academy erhalten. Hier geht’s zur Anmeldung: Fördermitglied werden

 

Wir posten Veranstaltungshinweise und alles was in unseren Quartieren gerade läuft auch auf Twitter und Facebook. Folge uns!

Sep
26
Do
#DMWk Themenabend „Ausgeblendet“ – Frauen im deutschen Film & Fernsehen @ Herbert von Halem Verlag
Sep 26 um 18:30 – 21:30

#DMWk Themenabend "Ausgeblendet" – Frauen im deutschen Film & Fernsehen

Zahlen, Fakten, Daten? Eine Studie der Uni Rostock zeigt: Frauen sind im deutschen Film und Fernsehen stark unterrepräsentiert. Darüber wollen wir mit euch diskutieren auf unserem:

#DMW-Themenabend im Rahmen der Kölner Mediengespräche zum Thema: „Ausgeblendet“ – Frauen im deutschen Film und Fernsehen.


Am 26. September 2019 laden wir euch gemeinsam mit dem Herbert von Halem Verlag in Köln zu einem Themenabend der besonderen Art ein. Wir freuen uns, dass uns der Verlag im Rahmen seiner Vortragsreihe „Kölner Mediengespräche“ die Gelegenheit gibt, euch zwei ganz besondere Referentinnen mit einem brandaktuellen Thema vorzustellen.

Die beiden Medienwissenschaftlerinnen Pof. Dr. Elisabeth Prommer und Dr. Christine Linke von der Uni Rostock haben sich im Auftrag der MaLisa Stiftung der Frage gewidmet, wie Frauen im deutschen Fernsehen repräsentiert werden – und zwar sowohl zahlenmäßig als auch „visuell“. Dabei ist erstmals eine wissenschaftlich belastbare Studie mit dem Titel „Audiovisuelle Diversität“ entstanden, die der Halem Verlag im 2019 erschienenen Buch „Ausgeblendet“ vorstellt.

Dass das Frauenbild im deutschen Film und Fernsehen kein Abbild der Wirklichkeit ist, ist jedem irgendwie klar. Die Ergebnisse der Rostocker Studie zeigen es aber Schwarz auf Weiß: Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert. Sie kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor, wie es „im echten Leben“ der Fall ist. Wer die Studie liest, bemerkt dies besonders am Beispiel der „Expertinnen“: Im echten Leben sind die Hälfte der Richter eben auch Richterinnen, – im Fernsehen sind aber nur 24 Prozent der Rechtsexpertinnen Frauen.

Die Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität“ Prof. Elizabeth Prommer fragt zurecht: „Warum passiert so wenig in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit? Kann es sein, dass die Bilder, die wir im Fernsehen und im Kino sehen und die vorgeben, die Realität abzubilden, möglicherweise den Fortschritt der Gesellschaft in Fragen der Geschlechterparität aufhalten?“

Aus der Medienwirkungsforschung weiß sie, dass es keine einfachen und linearen Erklärungsmuster für die Wirkung von Nachrichten, Serien oder Filmen auf uns gibt. Nicht das eine Fernsehprogramm macht uns aggressiv so Prommer, und auch unsere politische Meinung beeinflussen einzelne Formate weniger als landläufig vermutet wird.

„Es sind vielmehr verschiedene Puzzleteile, die zusammengesetzt die Wirkung der Medien darstellen“, so Prommer.

Dass das so ist, ist auch der Schauspielerin Maria Furtwängler bei ihrer Arbeit aufgefallen und als Gründerin der MaLisa-Stiftung hat sie die Studie initiiert. Sie sagt: „Die Bilder, die uns durch die Medien, insbesondere Film und Fernsehen, vermittelt werden, beeinflussen, was wir für möglich halten. Für mich ist damit auch eine große Verantwortung verbunden. Mich interessieren dabei insbesondere die Geschlechterrollen, die durch die Darstellungen in den Medien vermittelt werden und Einfluss auf unsere Vorstellungswelten – und die unserer Kinder – haben.“

Wir wollen beim Themenabend „Ausgeblendet“ mit euch und den Autorinnen darüber diskutieren was das Ungleichgewicht bewirkt, das wir in den Medien täglich sehen. Was passiert, wenn wir Frauen ausblenden? Wie beeinflusst das unsere Vorstellung von der Wirklichkeit? Kann es tatsächlich sein, dass die Bilder, die wir im Fernsehen und im Kino sehen und die vorgeben, die Realität abzubilden, möglicherweise den Fortschritt der Gesellschaft in Fragen der Geschlechterparität aufhalten? Und wie ist es um das Frauenbild im deutschen Film allgemein bestellt? Wir freuen uns auf angeregten Austausch und offenes Netzwerken im Anschluss.

Für Erfrischungen Snacks und Drinks sorgt an diesem Abend übrigens unser Gastgeber – dafür schon einmal herzlichen Dank!


Unser Abendprogramm:

18:30 Uhr Einlass
19:00 Uhr Begrüßung durch Herrn von Halem und die #DMWk
19:10 Uhr #DMW stellen sich vor
19:20 Uhr Kurzvorstellung der Autorinnen und des Themas durch den Verlagsleiter, Herbert von Halem
19:30 Uhr Vortrag der Wissenschaftlerinnen und Vorstellung der Studie und der wichtigsten Erkenntnisse

ab ca. 20:15 Uhr Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum

ca. 21:00 Uhr Ende des offiziellen Teils, Ausklang mit Snacks und Drinks und viele Gelegenheiten für Einzelgespräche.


Über die beiden Referentinnen

Prof. Dr. Elizabeth Prommer #DMWk Themenabend "Ausgeblendet" – Frauen im deutschen Film & Fernsehen

Prof. Dr. Elizabeth Prommer lehrt Kommunikations- und Medienwissenschaft und ist Direktorin des Instituts für Medienforschung der Universität Rostock sowie Prodekanin der Interdisziplinären Fakultät. Ihre Arbeits-, Publikations- und Forschungsschwerpunkte liegen aus kommunikations- und medienwissenschaftlicher Perspektive im Zusammenspiel von Medien, Medienrezeption und Gesellschaft. (Foto: privat)

Dr. Christine Linke #DMWk Themenabend "Ausgeblendet" – Frauen im deutschen Film & Fernsehen

Dr. Christine Linke ist seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung der Universität Rostock. Ihre Forschung beschäftigt sich mit der Rolle der audiovisuellen und digitalen Medien in Beziehungen, Alltagund Kultur. In einem aktuellen Projekt untersucht sie die Mediennutzung junger Menschen mit Krebserkrankungen. Christine Linke ist Mitglied der interdisziplinären AYAROSA-Forschungsgruppe. (Foto: privat)

Panelgast: Cornelia Köhler (WIFT) studierte Germanistik, Geschichte und Sprecherziehung an der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster. Seit 20 Jahren arbeitet sie in der Medienbranche und war als Sitcom- Producerin (u. a. „Das Amt“/Jochen Busse und Ulrike Bliefert, RTL) und in der Stoffentwicklung für Constantin Entertainment tätig. 2007 bis 2019 hat sie als selbstständige Autorin eine DVD-Reihe zur deutschen Literaturgeschichte (www.deutsch-interaktiv.com) entwickelt und ist seit 2019 verantwortliche Redakteurin eines Filmmagazins des Film-und Medienbüros Niedersachsen (filmbuero-nds.de). Cornelia Köhler arbeitet als Autorin und Moderatorin, seit 2009 engagiert sie sich bei „Women in Film and Television Germany“, wo sie seit 2010 im Vorstand ist. Mehr Infos: www.charactors.de. (Foto: Stephanie Englert)