Mein Reeperbahn Festival, dein Reeperbahn Festival!

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Das Reeperbahn Festival 2014 ist in vollem Gange. Der Kiez ist durchgehend bevölkert und mit inspirierenden Talks und großartigen Interpreten bereichert. Ich habe mich einen Tag von Vortrag zu Vortrag bewegt und sehr spannenden Talks gelauscht.

Claire England

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Claire England (Foto: Inken Arntzen)

Building a healthy entrepreneur ecosystem

Die Lady aus Austin hat gestern die Start-up-Szene in Hamburg mit ihren wertvollen Erfahrungen und ihrem aufmerksamen Wesen wirklich bereichert. Sie kommt aus der Start-up-Szene in Austin, Texas und hat dort eigene Konferenzen, wie die Rise organisiert und sich mit dafür engagiert, dass heute Austin für jeden ein Begriff in Sachen Start-up geworden ist. Es gibt inzwischen viele Unterstützer, Inkubatoren und Konferenzen in Austin, die die Szene dort so groß gemacht haben. Auf startupaustin.com gibt es Infos dazu.

Claires Tipps:

  • Unterstützt Unternehme,  groß zu werden.
  • Hört auf alles „Silicon“ zu nennen. Ihr könnt das nicht kopieren. Macht euer eigenes Ding.
  • Scheitern gehört dazu. Lernt daraus und macht weiter.

Marcus Bösch

Marcus Bösch, Foto: Inken Arntzen

Marcus Bösch (Foto: Inken Arntzen)

Journalismus zum Spielen
Eine Reise in die Welt der Newsgames

Marcus Bösch berichtet über die neue Kombination von News und Games. Auf newsgamevault.com kann man die neusten Newsgames überall in der Welt sehen. Er hat einige vorgestellt und über die Tipps und Tricks berichtet, aber auch über die Schwierigkeiten. Außerdem sei es noch ein so neuer Bereich ist, dass die Spiele teilweise teilweise keine gute Gamification enthalten.

Marcus‘ Tipps:

  • Neues sieht immer erst einmal komisch aus. Lasst euch drauf ein.
  • Es gibt immer einen Notausgang: Steig‘ aus dem System aus und mache etwas anders. Probiere Dinge aus.
  • Bald werden CM-Systeme für Spiele im Newsbereich rauskommen, und so wird der Kostenaufwand erheblich gesenkt.
  • Gut um interessante Games zu entwickeln: das Nutzen von APIs.
  • Die Menschen lieben Games. So ist der häufigste geklickte Artikel bei der New York Times letztes Jahr ein Spiel gewesen.

Gesche Joost

Gesche Joost, Foto: Inken Arntzen

Gesche Joost (Foto: Inken Arntzen)

Politik der Maker

Gesche ist ein Teil der Makerkultur. Sie berichtet über den Ursprung und die Facetten der Bewegung. Ob in Fab Labs, Coworking Spaces oder zu Hause: Die Maker teilen ihr Wissen. So kann man Anleitungen für 3D-Drucke im Netz runterladen. Sie selbst hat mit dem Design Research Lab in Berlin Mützen, die Radios sind oder Strickjacken mit Alarm für ältere Menschen gesteuert über eine App entwickelt. Und sie koordiniert die Code Week für Kinder und Jugendliche.

Gesches Tipps:

  • Die Makerkultur kann Alternativgesellschaft, sowie ein Beschleuniger von Gründungszyklen sein
  • Sie kann auch für Zielgruppen, die zu klein sind für riesige Budgets mit ihrem Selfmade-Geist unterstützen, wie mit der LormHand für Taubblinde.
  • Tolle Ideen bringen nichts, wenn man als einsamer Reiter unterwegs ist. Sucht euch Unterstützung!
  • „Normale Arbeitsverhältnisse“ wechseln zu fluiden, mobilen Konzepten in der Welt der Maker.

Amelia Showalter

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Amelia Showalter (Foto: Inken Arntzen)

Towards a culture of testing

Amelia Showalter ist ein wirklich sympathischer Nerd und eine sehr inspirierende Frau. Sie war Direktorin der digitalen Analysen bei US-Präsident Obamas Kampagne. Über einfaches A/B-Testing konnten sie z.B. 5% mehr Spenden erzielen. Bei diesem A/B-Testing probierte sie zum Beispiel mehrere unterschiedliche Formulare aus oder Ansprachen in E-Mails.

Amelias Tipps:

  • Unterfüttere alles mit Daten, dann wird nicht nachgefragt.
  • Vertraue nicht deinem Bauchgefühl. Sei bereit falsch zu liegen, wenn du mit Daten arbeitest.
  • Mit hässlichen gelben Highlights in E-Mails konnte sie ihre Ergebnisse steigern. Man sollte es jedoch nicht übertreiben, dann wirkt es nicht mehr.
  • Be human! Sei menschlich! Das funktioniert.
  • Versucht das Digitale ein bisschen persönlicher zu machen!
  • Stelle jemanden ein, der smart ist und bringe ihm die Skills bei, die für den Job gebraucht werden.

Ray’s Reeperbahn Revue

Und dann bin ich das erste Jahr bei Ray’s Reeperbahn Revue ins Schmidt Theater gekommen. Wir hatten tolle Plätze und dann passierte es: Plötzlich stand er vor uns und nahm Anja Greszik und ihre Freundin mit auf die Bühne als Bardamen. Das war ein Spaß!

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(Foto: Inken Arntzen)


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(Foto: Inken Arntzen)

Startups@Reeperbahn

Als nächstes ging es zum Startups@Reeperbahn Pitch im Club Hamburg. Startschuss war um 18.00 Uhr und die Bekanntgabe der Gewinner fand gegen 21.00 Uhr statt. Es war ein tolles Event: gut besucht, super Stimmung, tolle Startups und interessante Gespräche. Taalke hat hier über den Pitch gebloggt.

Gewinner Triprebel

Die Gewinner des Abends: TripRebel (Foto: Inken Arntzen)

Mein Fazit:

Ein super Tag. Eine tolle Konferenz mit großartigen Speakern und Speakerinnen. Für mich praktisch: Ich konnte mich einfach im Operettenhaus niederlassen, weil meine Vorträge fast alle dort stattfanden. Heute bin ich ein wenig erschöpft und glücklich.

Also, auf geht’s! Es liegen noch heute und morgen vor uns!

Habt Spaß!

Inken Arntzen ist Coach, Beraterin, Gründerin und steht dafür ein, dass Familien eine selbstbestimmte Geburt erleben dürfen. Sie ist HypnoBirthing Kursleiterin in Ausbildung, Gründerin des Superheldentraining, Mitgründerin des Netzwerks Digital Media Women, und Organisatorin der Social Media Week Hamburg.


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