Marketing ist emotional – die (Un)Konferenz des Jahres

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Foto: Jennifer Meister

(K)ein blaues Wunder: die M3 Campixx (Foto: Jennifer Meister).

Als offizieller Medienpartner durften die #DMW gemeinsam mit den Gewinnerinnen unseres Gewinnspieles, Romy und Stephanie, auf der ersten M3 Campixx am Berliner Müggelsee dabei sein. Nicht nur zufällig ähnelt die M3 Campixx, die vom 15.6. bis 16.6. stattgefunden hat, namentlich der zumindest in Branchenkreisen bekannten SEO Campixx. Der Veranstalter ist der Gleiche. Da verwundert es nicht, dass man in regelmäßigen Abständen dem einen oder anderen „SEO“ (Suchmaschinenoptimierer) über den Weg läuft. Ein bisschen hat man die Vermutung, dass die M3 Campixx–  M3 steht hier übrigens für Marketing 3.0 oder auch Human Marketing – das Thema Marketing für genau diese Zielgruppe einmal hübsch geschnürt im ländlichen Müggelsee näher bringen wollte. Für jemanden, der Marketing studiert hat, wie wir, gab es jedoch nicht viel Neues.

Dennoch ist das Thema Human Marketing ein Trendthema und erfasst, neben den Offline, nun auch die Online Medien. Fokus des Marketings 3.0 liegt dabei auf dem Menschen. Kurzgesagt, der Mensch steht im Mittelpunkt und das Marketing wird emotional. Damit startet der erste Vortrag am Samstag auch mit dem Thema Social Media. Curt Simon Harlinghausen gibt uns einen interessanten und sehr unterhaltsamen Einblick in das ziemlich trocken klingende Thema „Social Media Strategie“. Nebenbei verweist er auf neueste Online Dienste, Webportale und Metasuchmaschinen, die bisher bei uns, als Onlineinteressierte, noch nicht angekommen sind, aber durchaus interessant klingen. Da gibt es beispielsweise das kleinste Netzwerk der Welt „Pair“ das gerade mal zwei Menschen miteinander verbindet. Oder die App „Footspotting“, die den Trend des Abfotografieren von Speisen und Getränken aufgreift, um diese dann vor dem Verzehr der virtuellen Gemeinde zu präsentieren.

In den beiden Tagen ging es allerdings nicht nur um das klassische Marketing, sondern auch um das sogenannte Selbstmarketing, also Themen wie Kreativtechniken, inspirierend Präsentieren, Body Language oder sensible Themen wie Burnout. Zwischen den Vorträgen gab es jeweils eine 30-minütige Pause, die dazu einlud, das gerade im Vortrag gehörte Thema mit Workshop-Teilnehmern weiter zu diskutieren. So verging der erste Tag am Müggelsee wie im Fluge. Dank wundervollem Wetter gab es zur Mittagspause und Abendbuffet Gegrilltes auf der Terrasse des Hotels. Die idyllische Seenlandschaft hat dem Ganzen noch einen „emotionalen“ Rahmen gegeben.

Der zweite Tag verlief ähnlich. Jedoch fanden unserer Meinung nach einige mehr interessante Vorträge und Workshops statt. So zum Beispiel der Vortrag von Alexander Posselt zum Thema „Female Shopping“ von mytoys. Er gab einen faszinierten Einblick in das Shopping-Verhalten von Frauen auch im Unterschied zu Männern. Zudem haben wir (endlich mal bei einer Frau) einige Improvisationstechniken im Workshop „Inspiriert(er) Präsentieren“ gelernt. Dank des guten Wetters hat die Speakerin, Caroline Kliemt, kurzerhand den Workshop nach draußen verlegt.


Im Allgemeinen hat man allerdings auch auf dieser Konferenz die Frauen auf den Podien vermisst, da sind die #DMW für eine nächste M3 Campixx definitiv gefragt. Gefreut hat uns auch, dass wir eine #DMW Anhängerin, Ines aus Hamburg und eingefleischte SEO, getroffen und einen kurzen „Schnack“ zur Konferenz und den nächsten Themenabenden der #DMW gehalten haben.

Insgesamt war die Konferenz ein gelungener Auftakt für Veranstalter und Teilnehmer, sich dem Thema Marketing 3.0 zu nähern und das Marketing einmal aus der emotional-menschlichen Perspektive zu betrachten. Wir von den #DMWB wünschen uns in jedem Fall eine Fortsetzung und bieten gerne Unterstützung bei der Zusammenstellung der Themen und der Speakerinnen an.

 

Hier einige interessante Zusammenfassungen:

Recap: M3 Campixx von YannickS

Erlebnisbericht von SEO Trainee


Ein Kommentar

Ines sagt:

28. Juni 2013 um 12:17

Es war wirklich schön, die DMW-Frauen zu treffen! Über mehr Speakerinnen-Präsenz würde ich mich auch freuen, wobei ich durch meine Auswahl an Workshops ein ausgeglichenenes Verhältnis von weiblichen und männlichen Workshop-Leitern hatte.
Aber nächstes Jahr sind hoffentlich noch viel mehr DMW-ler dabei! 😉

Viele Grüße,
Ines

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