Vier Ausreden, die dich vom besten Barcamp deines Lebens abhalten

Geschrieben von | · · · | FEATURED · Women | 7 Kommentare zu Vier Ausreden, die dich vom besten Barcamp deines Lebens abhalten

Dank euch waren wir Barcamp-Sponsoren. Im Bild: DMW Nicole Willnow, Carolin Neumann, Kixka Nebraska. (Foto: Annika von Manick)

Diese drei haben ihre erste Barcamp-Session lange hinter sich. Dieses Jahr auch du? (Foto: Annika von Manick)

Es ist wieder Barcamp-Zeit in Hamburg! Eines der größten Barcamps Deutschlands zieht an zwei Tagen je ungefähr 400 Teilnehmer an. Und die DMW haben den Frauenanteil in den letzten Jahren ordentlich nach oben gehoben. Und zwar nicht nur im Publikum, sondern auch direkt vor den Präsentations(lein)wänden. Aber wir wollen mehr: euch!

Immer wieder begegne ich gut ausgebildeten Frauen, die mich begeistern. Diese Frauen haben privat und beruflich viel geleistet, teilen ihr Wissen bereitwillig, sind neugierig und engagiert. Die Ernüchterung setzt auf Deutschlands Konferenzen ein, auf denen diese Stimmen fehlen.

Deshalb möchte ich allen zweifelnden und unsicheren Frauen für das Barcamp in Hamburg kommende Woche (15. und 16. November in den Räumen von Otto) Mut machen: Nutzt diese Gelegenheit!

Ihr sagt „Aber…“? Schluss mit den Ausreden! Wetten, wir können eure Zweifel aus dem Weg räumen?

# 1 Ich bin noch nicht soweit.

Wenn dich etwas begeistert, erzählst du dann deinen Freunden mit leuchtenden Augen davon? Dir macht es Spaß, wenn du anderen beruflich oder persönlich weiterhelfen kannst? Du hast einen Kopf und einen Mund? Herzlichen Glückwunsch, du bist soweit!

# 2 Ich weiß nicht, was ich erzählen soll.

Welche Fragen stellen dir deine Kunden oder Kollegen?
Wie wird sich deine Arbeit in den nächsten Jahren deiner Meinung nach verändern und warum?
Welches große Projekt hast du 2013 abgeschlossen und was hast du daraus gelernt?
Was machen deine Kunden immer wieder falsch?
Warum ist ein Projekt/Auftrag/Kampagne in der Vergangenheit gescheitert und was würdest du anders machen?
Welche private Leidenschaft treibt dich an?
Du siehst, worauf ich hinaus will?

# 3 Andere haben viel mehr Erfahrung als ich.

Dein Werdegang, deine Erfahrungen, deine Art zu denken und Dinge zu kombinieren, deine Hobbies, deine Überzeugungen, deine Talente und Ideen machen dich einzigartig und interessant. Und das macht dich zu einer Speakerin, der man gerne zuhört – und nicht 15 Jahre im Karrierehamsterrad.

# 4 Ich spreche nicht gerne vor Leuten.

Sprichst du denn gerne mit Leuten? Dann kannst du auch lernen, vor Leuten zu sprechen!
Mein 3-Punkte-Plan für dich:
1) Kündige an, dass du beim Barcamp einen Workshop/Vortrag geben wirst. Öffentlich!
2) Übe deinen Vortrag allein. Dann mit den besten Freunden/Mitbewohnern/einsamen Nachbarn. Vor Kollegen. In einem Google + Hangout. Unter der Dusche.
3) Halte deinen Vortrag, sei maßlos und zu Recht stolz auf dich und erobere die nächste Bühne!

Nur Mut, wir helfen Dir!

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Wir sind bei dir beim Barcamp Hamburg, wenn du deinen ersten Vortrag hältst!

Wer ein Session halten möchte, aber sich noch nicht traut oder noch etwas Zuspruch braucht, darf jede DMW-Orgafrau ansprechen, wir stellen uns dann als Coach und Mentorin zur Verfügung. Wir nehmen uns Zeit und hören uns deine Session an oder geben dir sonstige Tipps. Und natürlich setzen wir uns in dein Publikum, wenn du es möchtest, damit du weißt, wen du anschauen kannst und wer zuerst klatscht.

Nur Mut! Eine Session beim Barcamp halten, macht Spaß und kann der Startschuss für deine kommende Karriere als Speakerin sein! Wir sind bei dir!

Wer Hilfe möchte, schreibe dies bitte in die Kommentare oder uns eine E-Mail an  nicole[at]digitalmediawomen.de.

Und wer erst am Barcamp-Samstag eine Session halten will, kann am Freitagabend noch zu dieser kostenlosen IHK-Veranstaltung zum Thema „Nonverbale Kommunikation und Rhetorik“ gehen.

Allgemeine Infos zum Thema Barcamps gibt es hier: Was ist ein Barcamp?

Tickets zum Barcamp Hamburg könnt ihr hier oder hier ergattern, sofern ihr noch keines habt und schnell seid.


7 Kommentare

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bosch sagt:

7. November 2013 um 16:24

In Eingedenk der Tatsache, dass es gar keine Tickets (mehr) gibt, stellen sich diese Fragen für Kurzentschlossene gar nicht.

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Taalke Renken sagt:

7. November 2013 um 16:29

Nebst der Tickettauschbörse und den verlinkten Gewinnspielen: Schon mal drüber nachgedacht wie viele Frauen wohl ein Ticket haben und nicht planen, eine Session zu halten?

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kurzundknapp sagt:

7. November 2013 um 19:23

Eine davon bin ich. Mein erstes Barcamp. Ich wüsste auch gar nicht, worüber ich reden sollte – Nummer 2, 3 und 4 greifen voll durch und hinzukommt: ich blogge, netzwerke, twitter, instagramme, plusse, like, keeebe & co alles nur rein privat und aus Lust am Bloggen ( inzwischen 3 Blogs ). Weder habe ich einen journalistischen oder medialen Background noch sonst was. Ich bin einfach nur eine begeisterte Social-Media-Nutzerin und gespannt auf „mein Erstes Mal“.

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Ines Schaffranek sagt:

8. November 2013 um 16:53

Also von Dir würde ich gerne mal von (mindestens) 3 Erlebnissen/Erfahrungen/Begegnungen hören, die ohne Deine Social-Media-Vernetzung nicht möglich gewesen wäre. Wow!
Wenn Du über das BarCamp via Blog/Twitter/Instagram etc. berichtest, trägst Du außerdem auch wesentlich zum Erfolg des BarCamps hinzu. 🙂

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kurzundknapp sagt:

8. November 2013 um 17:01

😀 schon gut, schon gut 🙂 Je nachdem, welche Sessions ich besuche, werde ich auf jeden Fall twittern, sicherlich über Instagram posten und ich habe mir fest vorgenommen, über „mein erstes Mal“ zu bloggen. Freitag werde ich ab ca. 12:30 Uhr teilnehmen können und am Sonnabend bin ich ab morgens dabei. Vor allem freue ich mich darauf, die eine oder andere Twitter-Followerin endlich in Person kennen zu lernen.

Aber ganz klar ist eines: ohne mein Blog und v.a. Google+ und Twitter wäre ich heute nicht hier wo ich bin (im Sinne von Vernetzung) und hätte nicht dieses Wissen und den Erfahrungsschatz. Und vor allem: kein Feedback!

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Henning sagt:

7. November 2013 um 17:06

# 4 WIR WARTEN AUF DAS NÄCHSTE KIND

Das #bchh13 beginnt vier Tage nach dem prognostizierten Geburtstermin unseres dritten Kindes. Da mach ich bis zum BarCamp politische Bildung im Februar erst mal BarCamp-Pause und freue mich dann, die eine oder den anderen dort zu sehen. //bcpb.de 🙂

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Ines Schaffranek sagt:

8. November 2013 um 16:54

Eine bessere „Ausrede“ gibt es jawohl gar nicht! Alles Gute für die Geburt!

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