Das war der Webfuture Award 2016

Geschrieben von | · · · · · · | Allgemein | Keine Kommentare zu Das war der Webfuture Award 2016

Am 25. Mai richtete nextMedia.Hamburg bereits zum neunten Mal den Webfuture Award aus. Dieser Wettbewerb gibt Start-ups aus der Metropolregion Hamburg eine Bühne und ermöglicht Kontakte zu Investoren und Experten aus der Digital- und Medienszene.

In diesem Jahr meldeten sich 42 Jungunternehmer_innen mit einem Pitch für den Wettbewerb an. Aus allen Bewerbungen ermittelte eine Experten-Jury, zu der auch #DMW-Mitglied Sina Gritzuhn von Hamburg Startups gehörte, insgesamt neun der zehn Teilnehmer, die sich für die nächste Runde qualifizierten.

Als Novum in diesem Jahr wurde der letzte Teilnehmerplatz mit der „Webfuture Wildcard“ direkt von der Community bestimmt. Das Online-Voting konnte Spice VR für sich entscheiden und schaffte so ebenfalls den Sprung in die nächste Runde.

Das Business-Idea-Speed-Dating

Am 25. Mai war der Tag der Entscheidung. Alle zehn ausgewählten Start-ups trafen sich im Hamburger betahaus. Im Rahmen eines Speed-Datings hatten sie die Möglichkeit, die Jurymitglieder in kurzen Einzelgesprächen von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

Nach den Gesprächen setzte sich die Jury zusammen, um drei Teilnehmer für das anschließende Finale zu nominieren.

Das Finale im betahaus

Am Abend war die Spannung groß. Alles war vorbereitet für die finale Entscheidung.

Webfuture Award 2016 Finale

Webfuture Award 2016 – das Finale (Foto: Stephanie Meier)

Kurz vor acht wurde es langsam eng im betahaus Hamburg. Mit großem Interesse warteten alle Anwesenden auf die Ankündigung, welche der Start-ups in der letzten Runde gegeneinander antreten würden.

Die Gründerin Freya Oehle, die im Vorjahr mit spottster selbst am Wettbewerb teilgenommen hatte, führte als Moderatorin durch den Abend.

Webfuture Award 2016 Teilnehmer

Webfuture Award 2016 – Teilnehmer (Foto: Stephanie Meier)

Nach einer kurzen Vorstellung aller Start-ups verkündete sie schließlich die folgenden Teilnehmer, die für das Finale nominiert wurden:

AdTriba – Cross-Channel Marketing Management
Fashion Cloud – Austauschplattform für digitale Inhalte der Modebranche
Spice VR – Die Pioniere auf dem Gebiet der 360°-VR-Filme

Auf der Bühne machte jedoch Jonathan Kurfess von appinio den Anfang, der im Vorjahr den Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Er berichtete, wie sich das Unternehmen im letzten Jahr weiterentwickelt hat, gab Hintergründe zum Relaunch der Marktforschungs-App sowie zu den Plänen mit dem Unternehmen ins Silicon Valley zu gehen.

Im Anschluss waren die diesjährigen Finalisten an der Reihe. Nacheinander hatten AdTriba, Fashion Cloud und Spice VR jeweils fünf Minuten Zeit, um das Publikum und die Jury von ihrer Idee zu überzeugen.

Mir persönlich haben alle drei Geschäftsideen sehr gut gefallen. Am außergewöhnlichsten war meiner Meinung nach jedoch die Präsentation von Spice VR. Die von ihnen entwickelte Drohne #Spherie ermöglicht 360° Aufnahmen, ohne dabei störende Elemente im Bild zu erzeugen, die bisher im Rahmen der Postproduktion entfernt werden mussten. Außerdem können Aufnahmen mit dieser Technik „begehbar“ werden. Zum Beispiel könnte ich mich virtuell durch den Zuschauerblock in einem Stadion bewegen, um mir einen geeigneten Sitzplatz für die nächste Veranstaltung auszusuchen.

And the winner is…

Nach einer finalen Beratungsrunde hatte die Jury den Sieger des Webfuture Awards 2016 gewählt: Spice VR. Die Jury begründete ihre Entscheidung, dass hier neben einem überzeugenden Gesamtkonzept besonders die innovative Idee des Unternehmens ausschlaggebend war. In diesem Jahr hatte die Drohne somit die Nase vorn, gefolgt von Fashion Cloud und AdTriba auf Platz zwei und drei.

Webfuture Award 2016 Preisverleihung

Webfuture Award 2016 – Preisverleihung (Foto: Stephanie Meier)

Allen drei Start-ups des Abends wurde ein Beratungsgutschein von KPMG im Wert von 1.000 € überreicht. Neben einem Arbeitsplatz im Hamburger betahaus, der für ein Jahr gesponsert wird, erhielt Spice VR zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Die Start-ups Fashion Cloud und AdTriba bekamen ebenfalls ein Preisgeld in Höhe von 2.000 bzw. 1000 Euro.

Der Webfuture Award 2016 war ein Tag prall gefüllt mit interessanten Ideen und Präsentationen sowie einem spannenden und kurzweiligen Finale.


Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar