Apptest: Google Snapseed – bessere mobile Fotobearbeitung

Geschrieben von | · · · · · · · | Digital · FEATURED | 2 Kommentare zu Apptest: Google Snapseed – bessere mobile Fotobearbeitung

snapseed_screenshotBeim Thema mobile Fotobearbeitung war ich auf der Suche nach einer App, mit der man nicht nur ein paar Filter anwenden kann – bei der die Fotos dann am Besten noch runterkomprimiert werden! Ich suchte eine, die Mobile verstanden hat.

Es gibt so viele Apps, die meisten macht man nur einmal auf. Auf meiner Suche stieß ich auf die von Google gekaufte App Snapseed. Seit der Übernahme von Google 2012 ist die App sogar kostenlos und für Android, wie iPhone und iPad verfügbar.
Mein Test fand auf einem iPhone statt.

Die Hilfe erklärt einem die Touchfunktionen bei den einzelnen Filtern.

Die Hilfe erklärt einem die Touchfunktionen bei den einzelnen Filtern. (Screenshot: Inken Meyer / Snapseed)

Die App ist sehr intuitiv benutzbar. So wird die Stärke eines jeweiligen Filters durch Streichen von rechts nach links stärker und in die andere Richtung schwächer. Durch hoch und runter Streichen erscheint das Menu zu dem jeweiligen Filter in dem man sich grad befindet.

Bearbeitet man ein Foto, dreht man einfach das Device mit dem Format des Fotos. Bei einem Querformat bietet es sich an, das Telefon zu kippen um ein größeres Foto angezeigt zu bekommen.

Es ist jederzeit möglich, das Foto im Ursprünglichen wieder zu sehen. Dies erreicht man innerhalb der Anwendung eines Filters über einen Klick auf das Picture-Symbol oder bei einem angewendeten Filter mit direktem Druck auf das Foto.

Es gibt sehr praktische Funktionen, wie zum Beispiel den Horizont zu begradigen oder bei der Funktion „Crop“ (das Foto zurecht schneiden) werden einem unterschiedliche Endfromate als Option angeboten, wie 1:1, 3:2 oder 16:9.

Und wenn man so richtig auf die Tube hauen möchte: put some „Drama“ on the picture! Hach, die „Drama“-funktion ist super! Sie passt nicht bei jedem Foto, aber wenn sie passt – dann oho!

Links die Filter zur Auswahl. (Screenshot: Inken Meyer / Snapseed)

Links die Filter zur Auswahl. (Screenshot: Inken Meyer / Snapseed)

Innerhalb eines Filters gibt es unterschiedliche Optionen. (Screenshot: Inken Meyer / snapseed)

Innerhalb eines Filters gibt es unterschiedliche Optionen, wie Textur wählen oder Stärke anpassen. (Screenshot: Inken Meyer / Snapseed)

Über hoch und runter wischen erscheint ein weiteres Menu. (Screenshot: Inken Meyer / snapseed)

Über hoch und runter streichen erscheint ein weiteres Menu. (Screenshot: Inken Meyer / Snapseed)

Tatsächlich habe ich angefangen, Fotos, die ich wirklich weiter verwenden möchte oder die mir besonders gefallen, mit der App standardmäßig zu bearbeiten. Es ist so viel möglich aus den Fotos rauszuholen.

Praktisch an der App ist auch die Verknüpfung mit vielen Sharingoptionen. Zufälligerweise ist diesmal auch Google+ dabei.

Hier ein Video Tutorial

HERUNTERLADEN:

Snapseed für Android und iOS.

Inken Arntzen ist Coach, Beraterin, Gründerin und steht dafür ein, dass Familien eine selbstbestimmte Geburt erleben dürfen. Sie ist HypnoBirthing Kursleiterin in Ausbildung, Gründerin des Superheldentraining, Mitgründerin des Netzwerks Digital Media Women, und Organisatorin der Social Media Week Hamburg.


2 Kommentare

xyz sagt:

14. März 2013 um 11:20

Snapseed wird bald eingestellt: Letzter Abschnitt unter //www.golem.de/news/feed-reader-google-reader-wird-komplett-eingestellt-1303-98176.html

Antworten

Carolin Neumann sagt:

14. März 2013 um 22:00

Das ist nicht korrekt. Laut Originalquelle wird die Desktop-Applikation nicht weiter entwickelt, aber die App bleibt.

Antworten

Hinterlasse einen Kommentar