Hackathons rock!

Foto: Aurelie Bazard
Foto: Aurelie Bazard

Vergangenes Wochenende wurde die Deutschlandzentrale von Coca-Cola in Berlin von 100 Tech-Ladies besetzt. Anlass war der All Women-Hackathon, unter der Regie der Berlin Geekettes. (Die DMW waren Kooperationspartnerinnen.) Ein idealer Kontext für technikaffine Frauen, ein Wochenende lang fokussiert an einem Thema zu arbeiten. Oder, weil es deutlich cooler klingt: gemeinsam zu hacken.

Ziel des Hackathons war es, Apps zu entwickeln, die das Leben erleichtern und schöner machen. Nur 30 Stunden liegen zwischen dem Pitch der Ideen und der Präsentation der Ergebnisse. Dazwischen liegt die Zusammenstellung und Organisation von Arbeitsgruppen, die Entwicklung und Umsetzung von Design und Programmierung und dem Setup einer Website. Was die Teilnehmerinnen innerhalb so kurzer Zeit geleistet haben, ist unglaublich! Hier können sich die meisten Unternehmen im Hinblick auf die Entwicklungszyklen eine Scheibe abschneiden.

Foto: Aurelie Bazard
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Insgesamt entstanden 26 Projekte mit ganz unterschiedlichen Ideen. Einige überzeugten durch ihren Humor und Entertainmentfaktor, wie beispielsweise ein „Morse-Code-Karaoke“ oder „Watch me dance like a pro„, eine App, die die passenden Tanzschritte zum aktuell gespielten Lied anzeigt. Andere Apps helfen bei der Suche nach weiblichen Role-Models und der besseren Vernetzung von Frauen untereinander. Den Hauptpreis erhielt das Spiel „Cuterus Leaks„, das Mädchen in Entwicklungsländern über Menstruationshygiene aufklären möchte. Drei Teilnehmerinnen des Teams dürfen eine Reise nach Altlanta (USA) reisen und treffen sich dort zum Erfahrungsaustausch mit Top-Managerinnen von Coca-Cola.

Foto: Aurelie Bazard
Foto: Aurelie Bazard

Wer eine Übersicht über alle eingereichten Projekte haben möchte, schaut hier. Mehr visuelle Eindrücke gibt es hier.

Und für alle, die noch nicht ausreichend inspiriert sind, ein klares Fazit: Gibt es einmal einen Hackathon in eurer Nähe, geht auf jeden Fall hin und macht mit! Die interdisziplinären Teams brauchen nicht nur Programmiererinnen, sondern auch Grafikerinnen, Analytikerinnen und Projektmanagerinnen und Kommunikatorinnen. Es entsteht eine motivierende Atmosphäre mit so viel Energie, das sollte man nicht verpassen!

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