#DMWhb Erfolgsmeldung: Förderung durch Wirtschaftssenatorin in Bremen

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Finanzspritze für die Digital Media Women! Das jüngste #DMW-Quartier Bremen/Oldenburg hat eine staatliche Förderung erhalten. Die eingeworbenen Gelder werden seit Beginn des Jahres genutzt, um weiblicher Kompetenz in Bremen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Wir alle bei den #DMW freuen uns über diese finanzielle Unterstützung und bedanken uns bei der Senatorin Dr. Kristina Vogt, ihrem Ressort und allen UnterstützerInnen bei der Wirtschaftsförderung in Bremen für das in uns gesetzte Vertrauen. Hierzu schreibt die Pressestelle der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa in Bremen:

Senatorin fördert Projekt der Digital Media Women e.V. in Bremen

Die Digital Media Women e.V. im Quartier Bremen/Oldenburg setzen sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen mit digitalen Kompetenzen ein und freuen sich schon nach dem ersten Jahr der offiziellen Quartiersgründung über messbare Erfolge und eine große Resonanz. Nun wird ihr ehrenamtlicher Einsatz von der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa auch finanziell gefördert.

Die digitalen Expertinnen haben auch im Corona-Jahr 2020 Vieles vor, sie starten mit digitalen Meet-ups und bereiten eine Matching-Konferenz für den Herbst vor.
„Es ist eines unserer wesentlichen Ziele, den Frauenerwerbsanteil in der Bremischen Wirtschaft zu erhöhen und Frauen mit digitalen Kompetenzen stärker in den Innovationsbereichen der Unternehmen zu verankern“, so Senatorin Kristina Vogt.

Jetzt freut sich das jüngste Vereinsquartier des deutschlandweit tätigen Netzwerks über das in sie gesetzte Vertrauen und konnte bereits Punkte ihres geförderten Konzepts umsetzen. Sie verdoppelten die Besucherzahlen der monatlich stattfindenden Meet-ups. Bei den kostenfreien Veranstaltungen, die derzeit als Videokonferenzen stattfinden, erfahren die Gäste mehr zu Themen wie Digitalisierung im Kundenservice, Social Media Do’s und Don’ts, KI, Agiles Arbeiten und Online-Tools für remote Work. Auch eine erste Mitarbeiterin holten sie jüngst an Bord.

Mit Digitalisierungskompetenz stärken

„Mehr Sichtbarkeit für weibliche Kompetenz auf allen Bühnen“ lautet das Motto der Digital Media Women. Lisa Ringen, Leiterin des #DMW Quartiers Bremen/Oldenburg, ist vom gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen der bewilligten Förderung überzeugt: „Wir stärken Menschen und KMU in Bremen mit unserer Digitalisierungskompetenz und sorgen als nahbare Netzwerkplattform dafür, dass sie leicht miteinander ins Gespräch kommen. Dank der Abteilung Industrie, Innovation, Digitalisierung der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa können wir unsere Arbeit im Jahr 2020 noch stärker als ursprünglich gedacht ausbauen.“

Die bisherige Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung bewerten sie als durchweg positiv. Lisa Ringen erklärt: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen sowie die dazu passende weibliche Kompetenz in Bremen durch unser Ehrenamt miteinander zu verzahnen. Und diese Chance, die wir durch die Förderung erhalten haben, nutzen wir, indem wir direkt mit einer Studie starten und im Herbst mit einem Event nachlegen.“

Studie kurz vor Start: Wo sind die modernen Unternehmen?

Das junge Vereinsquartier will den Frauenanteil in Bremer Unternehmen ermitteln, um mithilfe der Studienergebnisse ihren Kernthemen Geschlechtergerechtigkeit und Sichtbarkeit weiblicher Kompetenz auf die Agenda zu verhelfen. Bremer Unternehmen, die bereits einen Anteil von mindestens dreißig Prozent Frauen in Führungspositionen haben, sollen identifiziert werden, um ihre Erfolge sichtbar zu machen. Somit kann der Weg dieser Unternehmen zu einem ausgewogenen Verhältnis für andere Firmen nachvollziehbar gemacht werden.

Aus Sicht der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa Kristina Vogt „sind Unternehmen, die auf Frauen in Führung setzen, gesellschaftliche Vorbilder mit einem echten wirtschaftlichen Mehrwert für die Region.

Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Management, letztendlich gemischte Teams in allen Bereichen, sorgen für mehr wirtschaftlichen Erfolg, sagt auch die Wissenschaft. Sobald Frauen mit am Verhandlungstisch sitzen, verbessert sich die Diskussions- und Fehlerkultur und somit die Wirtschaftlichkeit. Hiervon profitieren nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch Bremen insgesamt als Wirtschaftsstandort.“

#30mit30 Kampagne auf Lokalebene in Bremen und Bremerhaven

Die bundesweite #30mit30-Kampagne wird vom Quartier Bremen/Oldenburg für eine Erhebung im Rahmen des Fördermittelkonzeptes abgewandelt. Leicht angepasst an die lokalen Bedingungen suchen die #DMWhb ab sofort Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven mit 30 Prozent Frauen in Führungspositionen. Firmen, die sich angesprochen fühlen, sind aufgerufen, sich an bremen@digitalmediawomen.de zu wenden, um Teil der Studie zu werden.

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